Wir kommen aus dem Einkauf.

Vielleicht liegt uns deshalb die Realisierung von Forderungen besonders am Herzen. Mit unseren Dienstleistungen in den Bereichen Factoring, Zentralregulierung und Debitorenmanagement tragen wir maßgeblich dazu bei. Dabei helfen uns engagierte Mitarbeiter, starke Partner, eine solide Eigenkapitalbasis sowie umfangreicher, unbelasteter Grundbesitz. Seit der Gründung stehen die Bedürfnisse unserer Kunden im Mittelpunkt. Was uns nicht schwer fällt: Wir arbeiten gerne mit und für Menschen. Wahrscheinlich hat uns genau das zu einer festen Größe in der Unternehmensdienstleistung gemacht.

1927 Gründung der Großhandel-Einkaufs-Gesellschaft mbH Frankfurt

16 Kolonialwaren-Großhandlungen gründen am 17. August 1927 die Großhandels-Einkauf-Gesellschaft mbH in Frankfurt am Main. Erster Firmensitz ist das Frankfurter Zunfthaus in der Domstraße 10, erster Geschäftsführer wird Bernhard Dietz. Schon zwei Jahre später ist die Zahl der Gesellschafter auf 73 gestiegen, die Zahl der Angestellten auf fünf. 1931 wird die Importtätigkeit aufgenommen, große Läger werden eingerichtet.

1936 Umzug in die Neue Mainzer Straße 50

Die Reichsstelle für Milcherzeugnisse, Öle und Fette setzt die Großhandels-Einkauf-Gesellschaft für die Verteilung ihrer Produkte ein; später folgen Südfrüchte, Konserven, Hülsenfrüchte und Reis. Waldemar Hüttenhain wird neuer Geschäftsführer.

1944 Zerstörung der Geschäftsräume durch Bombenangriff

Nach dem Umzug in die Große Gallusgasse 1943 werden die Geschäftsräume bei einem Luftangriff im Folgejahr völlig zerstört. Die Gesellschaft verlegt den Firmensitz mehrmals an verschiedene Standorte im Taunus. Auch die Läger werden auf verschiedene Standorte verteilt. Die Leitung übernimmt Prokurist Walter Braun.

1945 Erneuter Umzug nach Frankfurt

Zuerst in den Zollhof, dann in die Alte Schlesinger Gasse 14. Durch die Zwangsbewirtschaftung verliert das Kontor die Verteilung von Waren. Fritz Dietz, Sohn des ersten Geschäftsführers, wird Präsident des Landesernährungsamtes Hessen und schaltet das Kontor wieder in großem Umfang in die Verteilung von Nahrungsmitteln ein. Grundlage für die Verteilung sind die zugeteilten Pro-Kopf-Rationen der Lebensmittelkarten. Ohne Lebensmittelkarten gibt es Ware nur durch Tausch auf dem Schwarzmarkt. 1947 übernimmt das Kontor die Verteilung der Schulspeisung zur Grundversorgung der Schüler.

1948 Erhöhung des Stammkapitals auf 750.000 Reichsmark

Mit der Währungsreform wird das Firmenkapital 1:1 auf Deutsche Mark umgestellt.

1949 Umfirmierung in Einkaufskontor des Nahrungsmittelgroßhandels GmbH

Wiederaufbau und -ausbau nationaler und internationaler Geschäftsverbindungen. Die Zahl der Angestellten wächst auf 30. 1952 wird das 25-jährige Firmenjubiläum gefeiert. 165 Großhandlungen sind zu dieser Zeit Kontor-Gesellschafter. Walter Braun wird neuer Geschäftsführer, die Bockenheimer Anlage 2 neue Geschäftsadresse. Gemeinsam mit dem Groß- und Außenhandelsverband werden die eigenen Geschäftsräume bezogen.

1967 EKF-Zentralregulierung für Leibbrand, Massa und Selgros/Zentrallager

Mit der Eröffnung des ersten Cash+Carry-Marktes 1956 in Bochum ändern sich die Marktbedingungen grundlegend. Schon 1960 brechen die ersten Discounter die Preisbindung und bringen sie zu Fall. In den Folgejahren werden die Verkaufsflächen immer größer, neben Supermärkten eröffnen Verbrauchermärkte auf der grünen Wiese. Schnell steigende Einkommen ermöglichen ein rasantes Wachstum und krempeln die Handelsstrukturen komplett um.

1969 Umzug nach Frankfurt-Höchst, Königsteiner Straße 86

EKF richtet in den neuen Räumen eine großflächige Ausstellung zur Förderung von Nicht-Lebensmittel-Artikeln (Non Food) ein und hilft pionierartig, diese durch Klarsichtverpackung, Blisterkarten, Aufhänger etc. SB-fähig zu machen. Massa und Leibbrand sind die größten Kunden. 1973 wird Karl Heinz Schwolle zweiter Geschäftsführer, 1975 löst ihn Dr. Harald Dombrowski ab.

1977 50-jähriges Firmenjubiläum

EKF wird bundesweit tätig und wirbt neue Kunden für die Regulierung an. Seit 1978 Zusammenarbeit mit der IGD, Interessengemeinschaft der Delikatessenkaufleute und seinen Delikatessenfachhändlern. Walter Braun scheidet als Geschäftsführer aus. 1979 wird Karstadt als bedeutender Kunde für die Zentralregulierung gewonnen. 1983 bzw. 1984 folgen Kooperationen mit Gedelag, Berlin und Gedelfi, Köln. 1986 Umfirmierung in EKF Einkaufskontor Frankfurt GmbH.

1990 Umzug und Sitzverlegung nach Hofheim-Wallau

Seit 1993 Zusammenarbeit mit IKO Industrie-Kontor: Zentralregulierung für Hersteller. 1994 Beginn der Zusammenarbeit mit GdB Güterkraftverkehrsunternehmer der Bundesbahn eG: Factoring und Debitorenmanagement für Spediteure. Dies war die Geburtsstunde unseres heutigen Unternehmensschwerpunktes. Seit 1996 Zusammenarbeit mit BAK Back-Kontor: Zentralregulierung für Bäckerfilialisten. Die Importabteilung wird aufgegeben.

1997 Neuer eigenständiger Unternehmensbereich Factoring

Erweiterung des Segments Factoring: Angebot gilt jetzt auch für Hersteller, Dienstleister und Händler aller anderen Branchen. Noch in dessen Gründungsjahr 2001 nimmt der "Bundesverband Factoring für den Mittelstand" (BFM) EKF als Mitglied auf.

2002 75-jähriges Firmenjubiläum

50 Mitarbeiter feiern mit. Das EKF-Eigenkapital beläuft sich auf 3,1 Mio. EUR. Debitorenmanagement für Verkehrsbetriebe (DBM) wird neuer EKF-Bereich.

2003 Umfirmierung in EKF Finanz Frankfurt GmbH

Der Verlagerung des Geschäftsschwerpunktes hin zum Finanzdienstleister wird mit der Namensänderung Rechnung getragen. 2005 wird das eigene Lagergeschäft aufgegeben, die Lagergebäude werden fortan vermietet. Im selben Jahr wird Thomas Frericks neuer Geschäftsführer. Dr. Harald Dombrowski wechselt als Vorsitzender in den Aufsichtsrat.

2008 bis 2010 Rundum-Erneuerung des Firmengebäudes

Neben dem Zentralregulierungs-Geschäft unterliegt nun auch die Factoring-Tätigkeit der Aufsicht durch die BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht). 2009 wird das Stammkapital durch eine Kapitalerhöhung auf 2 Mio. EUR aufgestockt. Der Gesellschafterkreis wird auf 100 Gesellschafter konsolidiert. Bis Ende des Jahres wird die interne EKF-Informationsplattform bei einem externen Dienstleister/Rechenzentrum aufgebaut ("Managed Hosting"-Plattform).

2010 "Go-Live" der neuen leistungsfähigen Factoring-Software

Um eine noch schnellere interne Abwicklung für unsere Kunden gewährleisten zu können, wurde Anfang 2010, nach intensiver Testphase, eine komplett neue Factoring-Software in die bestehende IT-Umgebung integriert.

2011 Wiederaufnahme der betrieblichen Ausbildung

EKF wird durch die Zusammenarbeit mit Sanmont zum Zentralregulierer für Unternehmen aus dem Bereich Sanitär-Heizung-Klima. Erstmals tritt EKF im Oktober 2011 als Aussteller auf einer Messe auf.

2012 EKF wird Mitglied im Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW)

Unsere Kunden kommen aus dem Mittelstand. Deshalb ist es nur konsequent, im größten branchenübergreifenden Mittelstandsverband präsent zu sein.

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Ansprechpartner Frericks

Thomas Frericks
Geschäftsführer

06122/998-114
E-mail schreiben

EKF Finanz Frankfurt GmbH

Johannes-Gutenberg-Str. 12-14
D-65719 Hofheim-Wallau
E-Mail: ekf [ at ] ekf-frankfurt.de