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Hofheim, den 08.06.2022

Studie zeigt: Finanzierung keine Hürde bei Digitalisierung

 

Wirtschaft und Gesellschaft befinden sich im Zeitalter der digitalen Transformation. Doch wie digital sind Unternehmen in den letzten Jahren tatsächlich geworden? Einen Einblick gibt die aktuelle Untersuchung „Digitalisierungsprozesse von KMU im Verarbeitenden Gewerbe – Folgebefragung“ des Instituts für Mittelstandsforschung (IfM) Bonn. Die repräsentative Umfrage schließt sich an eine Erhebung aus 2016 an und zeigt, dass die Digitalisierung in der Zwischenzeit an Bedeutung gewonnen hat: Zwei Drittel der Unternehmen messen ihr eine „hohe“ oder „sehr hohe“ Bedeutung bei; 45 Prozent der Befragten sehen hierin umfangreiches Potenzial für die Zukunft.

In 92 Prozent der Unternehmen ist zudem mindestens eine Abteilung intern vernetzt. 2016 war dies erst bei drei Vierteln der Befragten der Fall. Gerade im Controlling sowie in der Personalabteilung hat die Nutzung digitaler Technologien deutlich zugenommen. Sie sind mittlerweile in acht von zehn beziehungsweise sechs von zehn Unternehmen abteilungsintern vernetzt – eine Zunahme von 27 beziehungsweise 24 Prozent. Die abteilungsübergreifende Vernetzung hat hingegen kaum zugenommen – hier sind nach wie vor bei knapp drei Vierteln der Unternehmen mindestens zwei Bereiche miteinander digital verknüpft.

Greifbare Ziele stehen im Vordergrund

Eine zentrale Erkenntnis der Studie: Die hauptsächlich mittelständischen Umfrageteilnehmer sind kaum an der digital voll vernetzten Fabrik im Sinne der Industrie 4.0 interessiert. Den KMU geht es stattdessen darum, dass sich ihre Investitionen in absehbarer Zeit amortisieren. Deswegen wurde bisher hauptsächlich in bereits bewährte digitale Technologien investiert und nicht in Lösungen wie KI mit noch nicht kalkulierbarem künftigem monetärem Nutzen. Die wichtigsten Digitalisierungstreiber für die Unternehmen sind die Optimierung von Produktions- und Geschäftsprozessen sowie die Verbesserung von Produkten und Dienstleistungen. Neben der internen Vernetzung ist über die Hälfte der Unternehmen auch extern verknüpft – mit Zulieferern, Abnehmern, Service-Dienstleistern oder Partnern in Forschung und Entwicklung. Am stärksten digitalisiert ist auch hier das Controlling in circa 39 Prozent der Unternehmen – 2016 waren es lediglich knapp 27 Prozent. An Position zwei und drei folgen Einkauf, fast 30 Prozent, und Vertrieb, um die 28 Prozent externe Vernetzung.

Herausforderungen bleiben

Die Studie zeigt nicht nur Entwicklungen, sondern auch Verbesserungspotenziale. So hat zwar das Bewusstsein für die Digitalisierung zugenommen, die faktische Umsetzung hinkt dem aber oft hinterher: Lediglich ein Drittel der Unternehmen sieht sich bei der Nutzung digitaler Technologien bereits gut aufgestellt. Sechs von zehn KMU empfinden ihren Digitalisierungsstand gar als „mittelmäßig“ oder „schlecht“ bis „sehr schlecht“. Als größtes Hemmnis wird der hohe organisatorische Aufwand angesehen, denn mit zunehmender Vernetzung entstehen auch neue Aufgabenbereiche, die neue Tätigkeiten mit sich bringen und zusätzliche Qualifikationen des Personals erfordern. Hinzu kommt der Kostenaspekt: Dieser übersteigt häufig den erwarteten Nutzen.

Die Finanzierung selbst steht dem digitalen Wandel hingegen kaum im Wege. Nur 12,5 Prozent der befragten Betriebe geben die Finanzierung als Umsetzungshürde an. Ein Grund dafür ist sicherlich der vielseitige Finanzierungsmix, der den Unternehmen mittlerweile zur Verfügung steht. Dazu zählt beispielsweise auch der Forderungsverkauf im Rahmen des Factorings. Dabei steht den Unternehmen die Liquidität aus dem Forderungsverkauf unmittelbar für die Anschaffung digitaler Lösungen, deren Implementierung oder die Weiterbildung des Personals zur Verfügung.

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