Längere Zahlungsziele sind in vielen Branchen für Kunden attraktiv und können für mehr Absatz sorgen. Für Unternehmen bedeuten sie allerdings auch langes Warten auf Zahlungen und ein erhöhtes Ausfallrisiko. Factoring bietet eine Möglichkeit, eine Brücke zwischen den Bedürfnissen der Kunden und der eigenen finanziellen Sicherheit zu schlagen – und kann im Vertrieb helfen.
Laut dem Zahlungsindikator der Creditreform Wirtschaftsforschung verlängerten Unternehmen im ersten Halbjahr 2024 ihre Zahlungsziele. Während der Corona-Krise wurden die Zahlungsziele zunächst verkürzt, um schnell an Liquidität zu gelangen. Aktuell steigen sie allerdings wieder – im ersten Halbjahr waren es durchschnittlich 31,4 Tage.
Factoring als strategisches Vertriebsinstrument
Um Factoring gezielt für den Vertrieb zu nutzen, kommt es auf die richtige Kommunikation an. Damit es tatsächlich den Absatz steigert und etwa bei der Akquise hilft, sollten Unternehmen den Mehrwert klar und direkt vermitteln: Kunden kann in Verkaufsgesprächen nicht nur verdeutlicht werden, was Factoring ist. Wichtig ist anzusprechen, dass sich dadurch flexible Zahlungsoptionen ergeben und mehr finanzielle Freiheit sowie bessere Planbarkeit. Diese und mehr Vorteile, die sich für die Kunden des Factoring-Nutzers ergeben, lassen sich zudem auf der Website oder in den sozialen Medien verbreiten. So wird von Anfang an offen kommuniziert und Vertrauen geschaffen. Dadurch lässt sich Factoring in die Kundenkommunikation integrieren und als Verkaufsargument für den nachhaltigen Unternehmenserfolg nutzen.