Was ist Factoring eigentlich?
Die Definition lautet: Factoring ist der wiederkehrende Verkauf von Forderungen aus Warenlieferungen und/oder Dienstleistungen an ein Factoring-Institut.
Worin liegt der Unterschied zwischen Factoring und einer Warenkreditversicherung?
Warum sollte man die Dienste eines Factoring-Unternehmens nutzen, obwohl man eine Linie bei der Hausbank erhalten kann?
Muss ich die Forderungen gegen alle Kunden an den Factor verkaufen?
Was geschieht, wenn ein Kunde wirklich ausfällt?
Was kostet Factoring, also der Verkauf von Forderungen?
Kann ich die Debitorenbuchhaltung und das Mahnwesen auch bei mir im Unternehmen behalten?
Müssen die Kunden darüber informiert werden, dass ich Factoring nutze?
Für welche Branchen ist Factoring sinnvoll und gängige Praxis? Ist Factoring auch für KMU interessant?
Factoring wird gerne von Unternehmen aus den Branchen Dienstleistung, Gebäudereinigung, Handel, Produktion und Verarbeitung/Weiterverarbeitung, aber auch von Startups und Zeitarbeitsfirmen genutzt. In erster Linie handelt es sich um KMU, die sich in einem Umsatzsegment zwischen 500 TE und 30 Mio. Euro Jahresumsatz bewegen.
Darf rechtlich gesehen jedes Unternehmen Factoring nutzen?
Unternehmen, die Inhaber ihrer Forderungen sind und deren Debitoren kein Abtretungsverbot ausgesprochen haben, können grundsätzlich Factoring nutzen. Sollte ein Abtretungsverbot bestehen, gibt es noch die Möglichkeit, die Zusammenarbeit für diese Debitoren „still“ zu handhaben.
Wie schnell entsteht ein Plus an Liquidität, wenn ich mich für Factoring entscheide?
Sofern man auch bereits bestehende, aber nicht fällige Forderungen beim Start der Zusammenarbeit factort, erhält man sofort mit Beginn der Zusammenarbeit eine größere Liquiditätssumme. Wenn man ab dem Vertragsdatum mit neuen Forderungen beginnt, erhält man nur für diese neuen Forderungen die sofortige Liquidität. Im zweiten Fall dauert es (je nach Zahlungsziel), bis sich die gleiche Liquiditätssumme wie beim sofortigen Beginn mit Bestandsforderungen aufgebaut hat.
Wie nehmen die Debitoren das Factoring-Verfahren auf? Können „Probleme“ im Verhältnis zum Kunden entstehen?
An und für sich ist Factoring mittlerweile eine alternative, aber gängige Finanzierungsform. Viele mittelständische Unternehmen kennen Factoring. Grundsätzlich ändert sich für den Debitor auch nichts außer dem Zahlungseingangskonto, wenn er sich annähernd an das vom Factoringkunden vorgegebene Zahlungsziel hält. Ansprechpartner bleibt immer der Lieferant. Bei größeren Konzern-Unternehmen kann ein Abtretungsverbot bestehen. Dies kann über die stille Zusammenarbeit aber gehandelt werden.
Unter welchen Bedingungen steigert Factoring die Kreditwürdigkeit bzw. das Rating meines Unternehmens?
Beim Forderungsverkauf und der anschließenden Nutzung der Liquidität auf der Kreditoren/Lieferanten-Seite findet bilanziell ein Aktiv-Passivtausch statt. Die Bilanzsumme verkürzt sich also. Da nun das bestehende Eigenkapital im Verhältnis zur gesunkenen Bilanzsumme steigt, erhöht sich die Eigenkapitalquote. Dieser Effekt kann dazu führen, dass sich das Rating eines Unternehmens verbessert.
Wie lange binde ich mich beim Factoring an einen Dienstleister?
Die Vertragslaufzeiten sind bei jedem Factoring-Anbieter unterschiedlich und gehen von einem bis zu drei Jahren. Bei EKF gewähren wir auf Wunsch jedoch eine Probezeit von sechs Monaten. Wem die Zusammenarbeit mit uns nicht zusagt, (ist noch nie vorgekommen), kann die Zusammenarbeit nach sechs Monaten wieder auflösen.
Warum also sollte man sich für Factoring entscheiden?
Und warum Factoring mit EKF?
Factoring Anfragen
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