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Factoring als Finanzierungsbaustein bei der Nachfolge

10. Dezember 2024 3 Minuten Lesezeit

Inhaltsverzeichnis

    Nachfolgen sind wichtig für die Zukunft des deutschen Mittelstands. Doch das wirtschaftliche Umfeld und der demografische Wandel erschweren sowohl die Suche nach geeigneten Nachfolgekandidaten als auch die Finanzierung der Vorhaben. Damit eine Nachfolge nicht an fehlenden Mitteln scheitert, heißt es: finanziell flexibel bleiben. Factoring kann hier eine Antwort auf Finanzierungsfragen sein.

    Der Nachfolgemonitor 2024 zeigt: Unternehmensübergaben werden durch den demografischen Wandel zunehmend zur Herausforderung. Das Durchschnittsalter der Übergeber steigt, die Suche nach geeigneten Nachfolgern wird durch die begrenzte Anzahl potenzieller Übernehmer schwieriger. Der Druck lässt nicht nach: Laut Monitor könnten in den nächsten Jahren bis zu 100.000 Unternehmen pro Jahr betroffen sein.

    Hinzu kommt die finanzielle Belastung, die mit einer Nachfolge einhergeht. Auf der einen Seite steht der Übergeber, der, wie oben beschrieben, teilweise lange nach geeigneten Kandidaten suchen muss – das erfordert nicht nur Geduld, sondern auch finanzielle Flexibilität. Auf der anderen Seite steht der Übernehmer, der sowohl den Kaufpreis zu finanzieren als auch den weiteren Geschäftsbetrieb nach der Transaktion sicherzustellen hat.

    Factoring: flexible Finanzierung für Nachfolgen

    Um eine Nachfolge zu finanzieren, ist es sinnvoll, verschiedene Finanzierungsquellen zu kombinieren. Laut Nachfolgemonitor wird der Kaufpreis in vielen Fällen über einen Bankkredit finanziert. Institute fordern allerdings in der Regel einen gewissen Eigenanteil – durchschnittlich 17 Prozent. Und auch für die Geschäftsfortführung sind flexible Eigenmittel nötig. Hier kann Factoring KMU in Nachfolgeprozessen unterstützen. Denn: Beim Factoring verkaufen Unternehmen regelmäßig offene Forderungen an einen Factoring-Anbieter, der die jeweiligen Rechnungsbeträge bis zu 90 Prozent binnen ein oder zwei Tagen auszahlt.

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    Vorteile für Übernehmer und Übergeber:

    • Kostendeckung: Factoring bietet sofortige Liquidität, da offene Forderungen vorfinanziert werden. Unternehmen können so laufende Kosten decken.
    • Direkter Baustein der Nachfolgefinanzierung: Der initiale Verkauf bestehender Forderungen ermöglicht einen hohen Liquiditätszufluss. Dieser kann beispielsweise zur Ablösung von Alt-Verbindlichkeiten oder Pensionsverpflichtungen genutzt werden.
    • Verbesserte Bonität: Durch die Umwandlung von Forderungen in Liquidität wird die Bilanz entlastet, was den Betrieb für Übernehmer attraktiver macht. Die verbesserte Bonität kann den Zugang zu weiteren Finanzierungsquellen erleichtern.
    • Schutz vor Zahlungsausfällen: Selbst, wenn ein Debitor nicht zahlt, bekommt das Unternehmen sein Geld. Die Warenkreditversicherung des Factoring-Anbieters sichert vor Ausfällen.
    • Entlastung im Forderungsmanagement: Factoring-Anbieter können bei Bedarf das Debitorenmanagement – inklusive Debitorenbuchhaltung, Mahn- und Inkassowesen – übernehmen. Unternehmer können so ihre Ressourcen effizienter nutzen und sich besser auf die strategischen Aufgaben konzentrieren.
    • Nachhaltiges Wachstum: Nach der Übernahme sorgt Factoring für kontinuierlichen und sicheren Cashflow, der es Nachfolgern ermöglicht, Investitionen zu tätigen, Projekte vorzuziehen oder Einkaufsvorteile wie Skonti zu nutzen. So wird das Wachstum des übernommenen Unternehmens aktiv gefördert.

    Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, wie Factoring bei Nachfolgen unterstützen kann, sprechen Sie gern unseren Experten an.

    Der Blog-Artikel wurde geschrieben von

    Wolfgang Roell

    Marketing und Vertrieb

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