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Mehr Liquidität, weniger Risiko: Factoring als Starthilfe für Gründer

06. März 2025 3 Minuten Lesezeit

Inhaltsverzeichnis

    Die Neugründung eines Unternehmens bedeutet immer Aufwand. Mitarbeiter müssen eingestellt, Kunden akquiriert und erste Produkte oder Leistungen erstellt und angeboten werden. Für all das brauchen Gründer vor allem Liquidität. Kunden lassen sich allerdings mit der Bezahlung oftmals Zeit und eine Finanzierung über die Hausbank ist als Gründer aufgrund fehlender Sicherheiten kaum möglich. Factoring bietet hier eine Alternative.

    Die Zahl der Unternehmensgründungen steigt: Laut einem Report von startupdetector und vom Bundesverband Deutsche Startups wurden im letzten Jahr über 2.700 Start-ups gegründet, elf Prozent mehr als 2023. Aber nicht alle Neugründungen sind von Dauer: Unter anderem hat 2024 das schwierige wirtschaftliche Umfeld zu 336 Start-up-Insolvenzen geführt. Oftmals führen fehlende oder unsichere finanzielle Mittel zu Liquiditätsengpässen, die solche Insolvenzen verursachen.

    Gerade, wenn ein Betrieb noch in den Kinderschuhen steckt, muss sicher sein, wie die Mitarbeiter, Sozialkassen und das Finanzamt bezahlt werden sollen. In den meisten Fällen können junge Unternehmer allerdings noch keine Sicherheiten oder eine gute Bonität vorweisen, die klassische Finanzierer als Grundlage für Darlehen oder Kontokorrentkredite benötigen. Auch langen Zahlungsziele der neuen Kunden bilden hier ein Problempotential in Sachen Liquidität. Je nach Marktmacht und Größe dieser haben junge Unternehmer hier kaum Verhandlungsspielraum, wollen sie einen Auftrag platzieren. Dennoch sind gerade sie darauf angewiesen, dass ihre Rechnungen nach erbrachter Leistung zeitnah bezahlt werden. Wie also mit den langen Zahlungszielen umgehen?

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    Welche Forderungen eignen sich für Factoring?
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    Factoring für schnelle Liquidität

    Der regelmäßige Forderungsverkauf im Rahmen des Factorings ist eine Finanzierungsmöglichkeit, die auch zu Beginn der Geschäftstätigkeit für finanzielle Stabilität sorgen kann. Hier stellen offene Forderungen gegenüber Kunden die Sicherheiten dar – weitere werden nicht benötigt. Die offenen Forderungen werden regelmäßig an einen sogenannten Factor – das Factoring-Unternehmen – verkauft. Dieser zahlt 80 bis 90 Prozent der Brutto-Rechnungssumme innerhalb von 48 Stunden an den jungen Betrieb aus.

    Factoring kann Unternehmen so Sicherheit gewährleisten und dabei helfen, schneller zu wachsen:

    • Vertrauensgewinn: Da finanzielle Mittel direkt verfügbar sind, ist es einfacher eigene Verbindlichkeiten fristgerecht zu begleichen. Auf diese Weise kann das Vertrauen zu Partnern und Lieferanten aufgebaut und gestärkt werden.
    • Sichere Liquidität: Gehälter und mögliche Wareneinkäufe können sicher bezahlt werden. Investitionen sind planbar und lassen sich schnell tätigen. Außerdem werden mögliche Zahlungsausfälle vom Factoring-Anbieter übernommen. Junge Unternehmen erhalten ihr Geld, auch wenn ein Kunde nicht zahlen kann.
    • Arbeitsentlastung: Mit dem Verkauf der offenen Forderungen, übernimmt der Factor auch das komplette Forderungsmanagement (also die Debitorenbuchhaltung, das Mahn- und Inkassowesen) dieser Rechnungen. Das verschafft Zeit und Arbeitskräfte können für andere Aufgaben eingesetzt werden.
    • Wachstum: Factoring kann einem jungen Unternehmen nicht nur bei den ersten Atemzügen helfen, sondern wächst mit ihm.

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    Der Blog-Artikel wurde geschrieben von

    Wolfgang Roell

    Marketing und Vertrieb

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