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Mit Factoring Liquidität sichern trotz steigender Kosten

28. Mai 2025 3 Minuten Lesezeit

Inhaltsverzeichnis

    Wie KMU liquide bleiben – trotz zunehmender Betriebskosten

    Steigende Betriebskosten betreffen viele mittelständische Unternehmen – gleichzeitig kürzen zahlreiche Lieferanten ihre Zahlungsziele. Die Folge: Mittelständler geraten zunehmend an die Grenzen ihrer Zahlungsfähigkeit. Wie können sie dem entgehen und rechtzeitig Rechnungen begleichen sowie finanziell flexibel handeln? Eine Lösung bietet der regelmäßige Verkauf offener Forderungen im Rahmen des Factorings.

    Laut dem aktuellen KfW-Mittelstandspanel* halten nur noch 58 Prozent der befragten mittelständischen Unternehmer ihr derzeitiges Kostenniveau für finanziell tragbar – im Vorjahr waren es noch 69 Prozent. Gleichzeitig zeigt sich eine große Unsicherheit im Umgang mit den steigenden Ausgaben: 23 Prozent können derzeit nicht abschätzen, ob sie die Mehrbelastungen tragen können, 19 Prozent fühlen sich bereits finanziell überfordert.

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    Besonders stark belasten die Unternehmen dabei folgende Kostenfaktoren:

    • Löhne und Gehälter: Sie machen rund 35 Prozent der Gesamtkosten im Mittelstand aus. 44 Prozent der Befragten erwarten einen Anstieg um bis zu zehn Prozent oder mehr.
    • Materialien, Rohstoffe, Vorprodukte und Zutaten: Sie schlagen mit 22 Prozent der Gesamtkosten zu Buche. 51 Prozent der Befragten rechnen mit weiter steigenden Preisen.
    • Energie (Strom, Gas, Kraftstoffe, Heizöl): Sie machen elf Prozent der Gesamtkosten aus. Hier gehen sogar 65 Prozent der Unternehmen von steigenden Ausgaben aus.

    Zahlungsfähigkeit absichern – nur wie?

    Das Hauptproblem an den erwarteten Kostensteigerungen ist, dass sie oft nicht oder nicht ausreichend an die Kunden weitergegeben werden können. Hinzu kommt, dass laut dem Creditreform Zahlungsindikator** viele Zulieferer ihre Zahlungsfristen reduziert haben, um den Geldfluss zu beschleunigen – Lieferanten fordern die Rechnungsbeträge bereits nach im Schnitt 31,22 Tagen. Das setzt Mittelständler zunehmend unter Druck. Gleichzeitig müssen sie selbst oft Waren und Dienstleistungen nahezu 40 Tage vorfinanzieren, da Zahlungseingänge ihrer Kunden durchschnittlich 8,41 Tage überfällig sind.

    Das wirft bei vielen Firmen die Frage auf: Wie können wir die steigenden Kosten stemmen, unsere Produkte und Leistungen vorfinanzieren und eigenen Ausstände schneller begleichen? Eine pragmatische Antwort darauf: Factoring.

    Sofort liquide durch Factoring

    Beim Factoring veräußern Unternehmen ihre offenen Forderungen regelmäßig an einen Factoring-Dienstleister. Dieser zahlt den Großteil des Rechnungsbetrags – in der Regel 80 bis 90 Prozent – innerhalb von 48 Stunden aus. Der Restbetrag wird beglichen, sobald er Kunde/Debitor gezahlt hat. Der Abzug von Gebühren und Zinsen erfolgt bei EKF fortlaufend und wird mit den Auszahlungsbeträgen verrechnet, so dass keine mittel- oder langfristigen Verbindlichkeiten entstehen.

    Die Vorteile für Unternehmen:

    • Sofortige Liquidität: KMU können auf die Mittel umgehend zugreifen, ohne auf die Zahlung ihrer Kunden warten zu müssen.
    • Handlungsspielraum: Die regelmäßigen Liquiditätszuflüsse schaffen finanzielle Stabilität und Flexibilität.
    • Ausfallschutz: Die verkauften Forderungen sind vor Zahlungsausfall geschützt. Sollte ein Kunde also einmal nicht oder nicht rechtzeitig zahlen können, erhält der Factoring-Nutzer dennoch sein Geld – spätestens 120 Tage nach Fälligkeit.
    • Bonitätsunabhängigkeit: Bei EKF steht die Verität der Forderungen im Vordergrund; natürlich auch die Bonität der Abnehmer; die Bonität des Factoring-Nutzers selbst steht für EKF nicht an erster Stelle.

    *Quelle: KfW
    **Quelle: Creditreform

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    Der Blog-Artikel wurde geschrieben von

    Wolfgang Roell

    Marketing und Vertrieb

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