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Sicher im Saisongeschäft – wie Factoring finanziell stabilisieren kann

20. August 2023 3 Minuten Lesezeit

Inhaltsverzeichnis

    Für viele Unternehmen steht das Weihnachtsgeschäft vor der Tür oder hat bereits begonnen. Damit eröffnen sich wieder Chancen auf lukrative Umsätze – bis die Saison endet, dann folgt die nächste Brachzeit ohne oder mit kaum nennenswerten Einnahmen. Wessen Geschäft starken jahreszeitlichen Schwankungen unterliegt, der muss deshalb vor allem effektiv planen und stringent kalkulieren. Die umsatzkongruente Finanzierung über Factoring kann hier unterstützen.

     

    Wiederkehrende Veränderungen der Wetterlage aber auch regelmäßige Feste und Festtage sowie zyklische Gesellschaftsroutinen wie die Sommerferien oder Gewohnheiten der Abnehmer bestimmen das Geschäft von Saisonbetrieben. Das betrifft Produzenten von Lebensmitteln, Konsumgütern und Baumaterialien ebenso wie den Agrarbereich oder Hersteller typischer Saisonwaren wie Feuerwerk und Sommer- oder Wintermode. All diese Unternehmen müssen eine massive Nachfrage in Spitzenzeiten mit längeren umsatzschwachen Phasen in Einklang bringen.

    Zwischen Hochphase und Brachzeit: das Saisongeschäft

    Das saisonale Geschäft birgt insbesondere Herausforderungen dabei, die Produktion in kürzester Zeit hoch und dann rechtzeitig wieder herunterzufahren: Kurzzeitige Nachfragespitzen müssen mitgenommen werden, zudem sind in Hochzeiten oft massive Vorleistungen zu tätigen – obwohl der Betrieb gerade erst aus einer umsatzschwachen Phase kommt. Die Lagerhaltung ist vorsorglich an das schwankende Geschäft anzupassen, dennoch muss bei Extremereignissen flexibel aufgestockt werden können. Und trotz fehlender Umsätze bleiben in Brachzeiten natürlich laufende Kosten.

    Besonders herausfordernd wird es, wenn zum Saisongeschäft noch eine generell trübe Wirtschaftslage und schwankende Märkte kommen, wie es aktuell der Fall ist. Eine umsatzkongruente Finanzierung wie das Factoring kann helfen, auf diese Anforderungen zu reagieren und das Saisongeschäft zu stabilisieren.

    Liquidität, sofort verfügbar

    Der Schlüssel für Saisonbetriebe, um sowohl in Spitzenzeiten als auch bei Flauten handlungsfähig zu sein, ist Liquidität. Genau diese bietet Factoring kongruent zu den Umsätzen. Das heißt: Ein Saisonbetrieb verkauft offene Forderungen an seine Kunden direkt an einen Factor. Dieser bevorschusst den Großteil des ausstehenden Betrages sofort. Statt lange auf die Zahlung der Abnehmer zu warten, kann das saisonale Unternehmen die freien Mittel sofort wieder in den nächsten Auftrag investieren. Das sorgt in Hochphasen für einen reibungslosen Start – der Betrieb kann unmittelbar in Vorleistung gehen. Zudem bietet der schnelle Cashflow durch Factoring entsprechende Erleichterung. Die direkt verfügbare Liquidität erlaubt es in der Regel, mehr Aufträge anzunehmen. Der Betrieb bleibt unter Auslastungsdruck flexibler und generiert zusätzliche Umsätze. Dadurch können nicht selten finanzielle Reserven angelegt werden, die helfen, die nächste Schwächephase zu bewältigen.

    Sicherheit und Entlastung

    In der aktuellen Wirtschafts- und geopolitischen Lage kommen für Saisonbetriebe häufig noch zusätzliche Unsicherheiten hinzu: Die Insolvenzen befinden sich laut dem Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle derzeit auf hohem Niveau und dürften noch zunehmen. Damit stehen wahrscheinlich auch manche Abnehmer saisonaler Betriebe unter finanziellem Druck; die Gefahr von Zahlungsausfällen steigt. Factoring bietet durch seinen Ausfallschutz auch hierfür eine Lösung: Wird eine Forderung verkauft, geht das Risiko eines Zahlungsausfalls auf den Factoring-Partner über – der Forderungsverkäufer erhält in jedem Fall den vollen Rechnungsbetrag.

    Gerade in Spitzenzeiten wird in saisonalen Unternehmen zudem meist jede Hand gebraucht. Factoring kann helfen, sich ganz auf das Kerngeschäft zu fokussieren. Denn bei Bedarf übernimmt der Factor auch Verwaltungsaufgaben wie die Überwachung von Schuldnern und Zahlungseingängen oder das Mahnwesen und Inkasso.

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    Der Blog-Artikel wurde geschrieben von

    Wolfgang Roell

    Marketing und Vertrieb

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