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Trends fordern IT-Dienstleister heraus – Factoring unterstützt finanzierungsseitig

14. Juli 2021 3 Minuten Lesezeit

Inhaltsverzeichnis

    Die durch die Corona-Krise beschleunigte Digitalisierung bringt gestiegene Herausforderungen für die IT-Branche mit sich. So nähmen laut der Studie „IT-Trends 2021“ von Capgemini 87 Prozent der Unternehmen und Behörden die Pandemie zum Anlass, um ihre digitale Transformation voranzutreiben. Dienstleister sind entsprechend gefordert: Sie müssen neue Lösungen bereitstellen, bei der Implementierung unterstützen, immer größere Datenmengen bewältigen und das funktionieren zunehmend komplexerer Abläufe gewährleisten. Systemhäuser, IT-Berater und -Agenturen werden ihr Angebot noch stärker am Bedarf der Kundinnen und Kunden ausrichten müssen. Dazu zählt ein großes Sicherheitsbedürfnis, bestärkt durch aktuelle Trends wie das vermehrte Remote Working, Online-Konferenzen und Ähnliches. 45 Prozent der bisherigen Nutzerinnen und Nutzer nicht-europäischer Cloud-Services möchten der Umfrage zufolge in den nächsten Jahren mehr auf Angebote aus Europa setzen – Datenschutz und Datensouveränität seien hier die großen Treiber. Hiesigen IT-Dienstleistern bieten sich große Chancen, damit verbunden sind allerdings oft auch strukturelle, personelle und technische Aufstockungen. Diese Erweiterungen müssen nicht selten kurzfristig angegangen werden. Hier kann eine Finanzierung über das Modell Factoring unterstützen.

    Beschleunigung des Cashflows

    Beim Factoring verkauft ein IT-Dienstleister seine offenen Forderungen an einen sogenannten Factor. Dieser bevorschusst den ausstehenden Betrag in der Regel innerhalb von 48 Stunden mit bis zu 90 Prozent. Die restlichen zehn Prozent werden gezahlt, sobald der Kunde des IT-Dienstleisters – hier wird vom „Debitor“ gesprochen – die Forderungssumme beim Factor beglichen hat. Durch diesen Forderungsverkauf stehen dem IT-Unternehmen erwirtschaftete Umsätze fast unmittelbar und unabhängig der eigentlichen Zahlungsziele oder dem Zahlungsverhalten der Kunden bereit. Das sorgt für Liquidität, etwa um kurzfristig Projekte anzustoßen, die die technische Infrastruktur und Kompetenz im Haus für den vermehrten Bedarf an Datenplattformen fit machen. In ihnen sieht die Capgemini-Studie einen wichtigen Trend der nächsten Zeit. Jedoch sind die Einführungen bei den Kunden, der Betrieb und die Wartung solcher Lösungen komplex. Sie binden viele Ressourcen und oft muss in Vorleistung getreten werden. Hinzu kommt die vermehrte Automation der Kundenunternehmen. Laut Studie steigt auch der Einsatz smarter Geräte und Lösungen gerade in der Industrie. Produktionssicherheit, Predictive Analytics und Robotic Process Automation – die Bereitstellung, Implementierung und Wartung solcher Lösungen erfordert Liquidität. Diese steht durch Factoring schnell bereit und kann sofort operativ eingesetzt werden. Der Forderungsverkauf wirkt entsprechend wie eine Art Cashflow-Beschleuniger.

    Factoring verbindet Sicherheit mit Service

    Sicherheit ist nicht nur ein wichtiger IT-Trend: Auch beim echten Factoring spielt sie eine entscheidende Rolle. Hier werden Debitoren nicht nur regelmäßig auf ihre Kreditwürdigkeit hin überprüft, der Factor übernimmt auch das volle Risiko eines möglichen Zahlungsausfalls für die angekauften Forderungen – das IT-Unternehmen erhält sein Geld in jedem Fall.

    Fernab technologischer Trends erwartet die Branche, der Capgemini-Studie zufolge, auch eine strukturelle Herausforderung: In den nächsten zehn Jahren werden knapp 21 Prozent der IT-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter in den Ruhestand gehen. Factoring kann hier für die nötige Liquidität sorgen, um rechtzeitig in die Arbeitgebermarke, Fachkräftesuche oder in Aus- und Weiterbildungen zu investieren. In Form des Full-Service-Factorings entlastet das Finanzierungsmodell sogar das Team. Es werden administrative Aufgaben wie Mahnwesen, Inkasso und die gesamte Debitorenbuchhaltung übernommen.

     

     

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    Der Blog-Artikel wurde geschrieben von

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