Finanzblog

Vorsichtiger wirtschaftlicher Aufbruch: Factoring hilft, 2026 Chancen zu nutzen

27. November 2025 3 Minuten Lesezeit

Inhaltsverzeichnis

    Konjunkturentwicklung fordert Prioritäten: Liquidität sichern, Risiken reduzieren, Chancen nutzen

    Deutschland kommt auch in naher Zukunft nicht auf einen robusten Wachstumspfad. Die Prognose für 2026 bringt zwar Hoffnung, verspricht aber keine grundsätzliche Entspannung. Unternehmen, die ihre Liquidität sichern, ihre Kosten- und Finanzierungsstruktur aktiv steuern und sich auf weitere Unsicherheit einstellen, sind besser gerüstet. Sie können Chancen nutzen und zugleich Rückschläge effektiver abfedern.

    Das aktuelle Jahresgutachten 2025/26 des Sachverständigenrats zeigt: Die Schwächephase der deutschen Wirtschaft hält an. Zwar haben sich die Geschäftserwartungen im Oktober leicht verbessert, doch das Niveau bleibt niedrig. Insgesamt rechnen die Experten für 2025 mit einem kleinen Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 0,2 Prozent.

     

    Bremsklötze für die gesamtwirtschaftliche Entwicklung:

    • Geringe Investitionstätigkeit
    • Schwache Exportwirtschaft
    • Zunehmender Wettbewerbsdruck
    • Niedrige Kapazitätsauslastung

    Finanzpaket bring Hoffnung, aber ...

    Zuerst die gute Nachricht: 2026 soll das Wirtschaftswachstum etwas höher ausfallen. Der Sachverständigenrat geht von einem Plus von 0,9 Prozent aus. Mehr staatliche Ausgaben und eine hohe Anzahl an Arbeitstagen sollen für Rückenwind sorgen. Allerdings bleibt die Prognose unsicher, etwa wenn Mittel aus dem Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität (SVIK) langsamer fließen als gedacht oder wenn das Finanzpaket der Regierung einen unerwartet hohen Preisdruck auslöst.

    Der Sachverständigenrat nennt vier zentrale Hebel, die Deutschland helfen könnten, wieder auf einen stabilen Wachstumspfad zurückzukehren:

    1. SVIK-Mittel für Neu-Investitionen einsetzen

    Weniger als die Hälfte der geplanten Ausgaben sind eigentliche Zusatzinvestitionen. Gesetzliche Vorgaben sollten hier sicherstellen, dass die Mittel wirklich in neue Infrastruktur und Maßnahmen für die Klimaneutralität fließen.

    1. Chancen des europäischen Binnenmarktes ausschöpfen

    Der Sachverständigenrat fordert den Abbau von Handelsbarrieren, eine stärkere Integration des Kapitalmarktes und weniger Fragmentierung, etwa im Verteidigungsbereich.

    1. Unternehmensbesteuerung neutraler gestalten

    Langfristig empfiehlt der Rat eine Reform, die beispielsweise Eigen- und Fremdkapitalfinanzierung gleichbehandelt. Das stärkt Investitionsanreize und reduziert Überschuldungsrisiken.

    1. Vermögensaufbau breiter fördern, Erbschaften gerechter besteuern

    Die Begünstigungen für Übertragungen von Betriebsvermögen sollten erheblich reduziert werden, um Erbschaften und Schenkungen gleichmäßig zu besteuern. Zusätzlich könnte ein gefördertes Versorgungsdepot den langfristigen Vermögensaufbau stärken.

    Handlungsspielräume sichern, in weiter unsicheren Zeiten

    Das Wirtschaftsumfeld bleibt volatil. Wachstum ist nicht garantiert. Um angesichts dessen handlungsfähig zu bleiben, empfiehlt sich für Unternehmen ein Fokus auf Liquidität, Flexibilität und Risikomanagement. Ein wirksames Instrument dabei ist Factoring:

    • Ein Unternehmen verkauft seine offenen Forderungen an einen Factoring-Anbieter. Es erhält so den Großteil des Rechnungsbetrags innerhalb von 24-48 Stunden.
    • Die Wartezeit auf Zahlungseingänge wird verkürzt: gerade in einem Umfeld mit schwachem Umsatz und Investitionsträgheit ein Vorteil.
    • Der Factoring-Anbieter übernimmt das Ausfallrisiko. Das Unternehmen ist dadurch auch abgesichert, wenn ein Kunde nicht zahlen kann.
    • Factoring passt sich an die tatsächliche Geschäftsentwicklung an: mehr Forderungen = mehr Liquidität.
    • Der Factoring-Anbieter kann Mahn- und Inkassoleistungen übernehmen: Buchhaltung wird entlastet, der Verwaltungsaufwand im Betrieb sinkt.

    Ihr persönliches Angebot

    Wir beraten Sie gerne zu Ihren Möglichkeiten

    Der Blog-Artikel wurde geschrieben von

    Wolfgang Roell

    Marketing und Vertrieb

    Die neuesten Beiträge von EKF Factoring

    Factoring

    Finanzblog

    Flüssig nicht nur im Fass: wie Factoring Weingütern helfen kann
    10. März 2026 3 Minuten Lesezeit
    Der deutsche Weinbau steht unter Druck. Trotz hervorragender Qualität des Jahrgangs 2025 kämpfen viele Betriebe wirtschaftlich ums Überleben. Sinkender Konsum, steigende Kosten und strukturelle Veränderungen stellen Winzer vor existenzielle Probleme. […]

    Factoring

    Was bedeutet die anhaltende wirtschaftliche Spannung 2026 für das Factoring?
    26. Februar 2026 3 Minuten Lesezeit
    Die wirtschaftliche Lage bleibt anno 2026 fordernd. Zwar sehen manche Beobachter Anzeichen einer vorsichtigen Stabilisierung, doch diese sind fragil. Geopolitische Unsicherheiten, Rekordinsolvenzen und eine restriktive Kreditvergabe prägen weiterhin den Alltag […]

    Factoring

    Factoring im Marketing: Mittel für das Projektgeschäft sichern
    18. Februar 2026 3 Minuten Lesezeit
    Mehrere Projekte laufen parallel, Fotografen und Gestalter müssen bezahlt werden und Kunden begleichen ihre Rechnungen am liebsten erst nach 60 oder gar 90 Tagen? Willkommen im Alltag vieler Marketing-Agenturen. Natürlich […]
    Zurück zur Übersicht