Liquidität ist unverzichtbar für expandierende Unternehmen. Wolfgang Roell von EKF Finanz Frankfurt erklärt, wie man clever finanziert.
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- Firmen der Zeitarbeitsbranche wollen in den kommenden Jahren weiterwachsen und verstärkt in Digitalisierung investieren.
- Wolfgang Roell, Leiter Marketing und Vertrieb bei EKF Finanz Frankfurt, ist überzeugt, dass Liquidität dabei unverzichtbar ist.
- Um diese sicherzustellen, macht es Sinn, sich Gedanken über einen Finanzierungsmix zu machen.
- Neben klassischen Krediten bieten Factoring oder Leasing attraktive Möglichkeiten.
Bekanntlich ist aller Anfang schwer. Das gilt auch für Firmen in der Personaldienstleistungsbranche. Doch auch, wenn der Start erfolgreich gelungen ist, ist der weitere Weg meist nicht einfach. Denn auch nachdem sich ein Unternehmen auf dem Markt etabliert hat, kann noch eine böse Falle auf Gründer warten: mangelnde Liquidität.
Ist das Startkapital des Unternehmens verbraucht, gilt es, weiterhin finanzielle Mittel zur Verfügung zu haben, um die laufenden Kosten, die oft höher ausfallen als erwartet, zu decken. Außerdem haben die meisten Firmen das Ziel, weiter zu wachsen oder neue Geschäftsbereiche zu erschließen.
Zeitarbeitsfirmen wollen investieren
Mehrwert generieren aus eigenen Mitteln
Das Fundament kann bereits die Frage nach dem Eigentum stellen. Eigene Geschäftsräume dienen als Basis für die Finanzierung eines Darlehens durch die Bank. Die Zinsen fallen hier deutlich geringer aus als bei anderen Kreditmodellen, da die Immobilie als Sicherheit für die Bank dient. Besitz statt Eigentum
Sale & Lease Back ist eine weitere Chance, aus bestehendem Besitz Geldmittel zu schöpfen. Seien es Fahrzeuge, Hard- und Software oder wertvolle Produktionsmittel – sie alle können über einen Mietkauf veräußert werden. Dadurch lässt sich Geld einnehmen und die geleasten Gegenstände sind weiterhin im Besitz der Firma, auch wenn sie nicht mehr der Eigentümer ist. Das funktioniert auch anders herum mit klassischem Leasing. Bei welchen Objekte ist es sinnvoll, sie selbst anzuschaffen, und wann ist es günstiger, sie zu leasen? Ein weiterer Vorteil: Leasingraten lassen sich mitunter steuerlich absetzen.
Sofort liquide dank Factoring
Einen weiteren Finanzierungsansatz bietet das Factoring. Hier werden ausstehende Forderungen an einen Factor verkauft. Dieser bezahlt innerhalb von zwei Werktagen bis zu 90 Prozent der offenen Summe an den Rechnungssteller aus. Unternehmen machen sich so unabhängig vom Zahlungsverhalten Ihrer Debitoren und müssen dadurch keine Rücksicht auf lange Zahlungsziele nehmen. Sie können die vorhandene Liquidität sofort einsetzen.
All diese Möglichkeiten lassen sich durch klassische Kreditvarianten ergänzen. Dazu gehören das Darlehen und der Kontokorrentkredit. Bei ersterem verlangen Banken häufig eine entsprechende Bonität und Sicherheiten, andernfalls steigen die Zinsen. Der Kontokorrentkredit bietet eine weitere Möglichkeit, an Liquidität zu kommen. Dies ist in der Regel allerdings eine teurere Alternative. Bei den sogenannten Fintech-Krediten handelt es sich um Online-Kredite, die Unternehmen oft kurzfristig erhalten, auch wenn keine bzw. wenige Sicherheiten vorliegen. Fintech-Kredite haben eine kürzere Laufzeit und eignen sich daher u. a., um kleine bis mittlere Ausgaben zur finanzieren oder um Saisonschwankungen auszugleichen.
Den richtigen Finanzierungsmix finden
Fassen wir kurz zusammen: Ganz unabhängig davon, ob man sich noch in der Gründungsphase befindet oder bereits etabliert hat: Aufgrund der Vielseitigkeit der Finanzierungsmöglichkeiten bestehen ausreichend Handlungsspielräume für Unternehmen. Dabei ist es wichtig nicht nur auf eine Finanzierungsart zu setzen, sondern offen für Alternativen zu sein und so den richtigen Mix für das eigene Unternehmen und die eigenen Finanzierungsbedürfnisse zu finden.
EKF Finanz Frankfurt GmbH ist führendes Mitglied im Bundesverband Factoring für den Mittelstand. Weitere Informationen unter http://www.ekf-frankfurt.de
Ansprechpartner für die Presse:
Wolfgang Roell (Leiter Marketing & Vertrieb)
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