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Die Baustoffindustrie unter Transformationsdruck: Factoring hilft

26. Juli 2022 3 Minuten Lesezeit

Inhaltsverzeichnis

    Als energieintensive und auf Vorprodukte angewiesene Branche bekommt die Baustoffindustrie die gestiegenen Energie- und Rohstoffpreise derzeit besonders zu spüren. Der Handel mit Baumaterialien leidet entsprechend unter Lieferengpässen und Kostenexplosionen. Neben den pandemie- und kriegsbedingten Unwägbarkeiten herrscht in dem Segment zeitgleich großer Fachkräftemangel sowie Transformationsdruck: Auch hier müssen Veränderungen in Bezug auf eine nachhaltige Produktion und die Digitalisierung umgesetzt werden. Finanzierungslösungen wie das Factoring helfen dabei, den aktuellen Herausforderungen zu begegnen.

    Herausforderungen und Chancen der Baustoffbranche

    Laut der Bauinfoconsult-Jahresanalyse für 2022/2023 sehen 73 Prozent der befragten Hersteller von Baustoffen und Installationsmaterialien den Fachkräftemangel als größte Herausforderung der Branche. Darauf folgt der Materialmangel, von dem 67 Prozent der Befragten erwarten, dass er den gesamten Sektor im Verlauf dieses Jahres maßgeblich beeinflussen wird. Zurzeit mangelt es vor allem an Baustahl aus der Ukraine und Russland, aber auch Bitumen, Ziegelsteine und Dämmstoffe sind knapp. Weiter gehen 59 Prozent für 2022 ebenfalls von deutlich höheren Materialpreisen aus.
    Doch auch erforderliche Transformationsprozesse halten die Baustoffindustrie inklusive des Baustoffhandels in Atem. Im Fokus steht diesbezüglich die Entwicklung einer Industrie 4.0, also die automatisierte Kopplung und Optimierung von Maschinen sowie Herstellungs-, Vertriebs- und Logistikabläufen. Dabei sollen die Veränderungen auch im Zeichen einer nachhaltigen Produktion stehen: Es gilt bei einer zukunftsfähigen Aufstellung von Baustoffbetrieben ebenso, Umweltaspekte wie ein ressourcen- und klimaschonendes Wirtschaften bei gleichzeitig erhöhter Effizienz miteinzubeziehen.
    Die Digitalisierung ist ein zentraler künftiger Erfolgsfaktor für Unternehmen der Baustoffindustrie und des -handels. Abläufe und Produktinformationen können beispielsweise digital dokumentiert und Daten nach Verbesserungspotenzial ausgewertet werden. Auch Kundenorientierung spielt in diesem Zusammenhang eine wichtige Rolle, etwa Kundenanliegen vereinfacht über Plattformen zu erfassen und zu bearbeiten.

    Weiterentwicklung fordert Liquidität

    Auch wenn das Baustoffsegment derzeit massiv unter Druck steht, sind die Investitionen in Vermögensbestände und Sachwerte in den letzten Jahren auf 2,2 Milliarden Euro angestiegen – bei einem etwa gleichgebliebenen Umsatz von circa 24 Milliarden Euro. Der Transformationswille ist vorhanden; progressive Lösungen für Energieeinsparungen wie Niedertemperaturtrockner oder Elektro-Schmelzöfen werden vermehrt angefragt. Kapazitäten sollen im Zuge dessen voll ausgeschöpft und Kosten reduziert werden. Dazu müssen aber auch finanzielle Planungen strategisch angepasst und optimiert werden.
    Um die zahlreichen Transformationsvorhaben zu realisieren, sind liquide Mittel unerlässlich. In Anbetracht der angespannten wirtschaftlichen Situation der Baustoffindustrie und des -handels wird außerdem oft Liquidität für die Absicherung des Tagesgeschäfts benötigt. Ein Finanzierungsinstrument sowohl für die Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebs als auch für die sukzessive Weiterentwicklung kann Factoring darstellen. Durch die Veräußerung offener Forderungen und die anschließende Bevorschussung durch einen Factoring-Partner erhalten Unternehmen sofortigen Zugriff auf erwirtschaftete Umsätze – unabhängig vom jeweiligen Zahlungsziel.

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    Der Blog-Artikel wurde geschrieben von

    Wolfgang Roell

    Marketing und Vertrieb

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