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Factoring hilft Einkaufskosten zu senken

04. Februar 2021 3 Minuten Lesezeit

Inhaltsverzeichnis

    Um dauerhaft wirtschafts- und konkurrenzfähig zu bleiben, ist für Unternehmen Kosteneffizienz ein zentrales Anliegen. Gerade in unsicheren Zeiten zahlt sich eine vorausschauende Planung und konsequente Optimierung bei den Ausgaben aus. Für den Einkauf eines Unternehmens sind dabei Skonti der Lieferanten und Dienstleistungspartner das Mittel der Wahl: Wird eine Rechnung schon während einer kurzen Skontofrist innerhalb des eigentlichen Zahlungsziels beglichen, können oft Nachlässe von bis zu drei Prozent auf den Gesamtpreis ausgehandelt werden. Nutzen Unternehmen solche Einkaufsvorteile regelmäßig, können sie das Verhältnis von Ausgaben und Einnahmen verbessern und ihre Liquidität aufstocken.

    Factoring schafft Spielräume im Einkauf

    Skonti und Rabatte der Lieferanten setzen allerdings erst einmal ausreichend liquide Mittel beim Käufer voraus. Denn hierfür ist der Kaufpreis in der Regel innerhalb weniger Tage zu überweisen – das Geld muss also kurzfristig vorhanden sein. Ist die knappe Frist abgelaufen, verfällt das Skonto.

    An dieser Stelle kann die Finanzierung über Factoring ihre Stärken ausspielen. Verkauft ein Lieferant regelmäßig seine offenen Forderungen gegenüber seinen Abnehmern an einen Factoring-Dienstleister, stehen ihm die entsprechenden Mittel unmittelbar zur Verfügung: Die Rechnungssumme wird durch den Factor meist in ein bis zwei Tagen fast komplett (i. d. R. 90 %) ausgezahlt. Damit verbessert sich die Liquidität und schließlich auch die Bonität eines Unternehmens. Sogar die Eigenkapitalquote steigt, was für einige Unternehmen eine wichtige Kennziffer darstellt. Dieser finanzielle Vorteil bietet eine sichere Verhandlungsbasis, wenn wiederum mit den eigenen Lieferanten über Skonti gesprochen wird. So können mitunter sehr kurze Skontofristen und somit attraktive Preisnachlässe vereinbart werden.

    Reverse-Factoring

    Mitunter kann Factoring auch direkt für Lieferantenkredite sorgen – über das sogenannte Reverse-Factoring. Bei dieser Sonderform ist es möglich, als Abnehmer selbst das Factoring für die Forderungen eines Lieferanten anzustoßen.

    Im Zentrum steht dann ein Vertrag zwischen dem Factor, dem Abnehmer und dem Lieferanten, bei dem der Factor die Forderung des Lieferanten ankauft. Wie üblich, stellt der Lieferant dem Abnehmer die Ware zur Verfügung. Der Factor kauft die Forderung des Lieferanten an und bezahlt diese. Da dies innerhalb der Skontofrist erfolgt, kann der Abnehmer diesen Vorteil nutzen und selbst mit einem längeren Zahlungsziel (z. B. 60 Tage) an den Factor zahlen. Der gewonnene Skontovorteil deckt meist bereits die für diese Finanzierungsform anfallenden Kosten.

    Und noch ein Vorteil sollte nicht unterschätzt werden: Das Unternehmen, das an seine Lieferanten immer pünktlich bzw. unter Ausnutzung von Skonto zahlt, genießt bei diesen ein größeres Vertrauen. Sollte es einmal zu Lieferengpässen kommen, werden diese Schnellzahler gerne bevorzugt beliefert.

    Sie möchten wissen, wie Sie durch Factoring Skonti für Ihr eigenes Unternehmen effektiv ausschöpfen können? Wenden Sie sich gern an unsere Experten.

    Ihr Ansprechpartner bei der EKF Finanz Frankfurt GmbH:
    Herr Wolfgang Roell
    Tel.: 0 61 22 – 998 – 124
    E-Mail: ed.trufknarf-fkeobfsctd-76af60@lleor.gnagflow

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    Der Blog-Artikel wurde geschrieben von

    Wolfgang Roell

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