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Trends im Controlling 2022: Datenbasis im Fokus

31. Januar 2022 3 Minuten Lesezeit

Inhaltsverzeichnis

    Damit ein Unternehmen zeitgemäß und reibungslos arbeiten kann, ist Controlling als zentrales Steuerungs-Tool mittlerweile unabdingbar. Mittels Zahlen und Daten werfen Managerinnen und Manager einen Blick in die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft und setzen Maßnahmen um, die das Unternehmen erfolgreich am Markt halten. Soweit die Theorie. In der Praxis befindet sich dieser Bereich allerdings in ständigem Wandel. Deshalb werfen wir hier einen Blick auf die Trends im Controlling für 2022.

    Viele Daten – viele Möglichkeiten

    Die Optionen, Daten zu sammeln und zu nutzen, sind aktuell so vielseitig wie nie zuvor. Doch genau diese Datenvielfalt verleitet leicht dazu, den Überblick zu verlieren und falsche Schlüsse zu ziehen. Daher ist es wichtiger denn je, das große Ganze im Blick zu behalten, zentrale Zusammenhänge zu erkennen und entsprechend zu reagieren. Zum Glück sind heutige Tools zur Auswertung großer Datenmengen dank Artificial Intelligence und Machine Learning eine immer bessere Unterstützung. Controller sollten aber auch anno 2022 genau wissen, welche Erkenntnisse sie aus den Daten ziehen wollen, um dann die richtigen Fragen zu formulieren.

    Dabei ist nicht nur der jeweilige Ist-Stand von Bedeutung. Unternehmensdaten sollten über viele Jahre gesammelt werden und permanent abrufbar sein. Es lohnt sich mehr denn je, sich mit entsprechenden Lösungen auseinanderzusetzen und weiterzubilden. Externe Unterstützung hinzuzuziehen, beispielsweise in Form von Best-Practices, Schulungen oder einer Fachberatung, wird sich bei Controllern dieses Jahr wohl steigender Beliebtheit erfreuen. Denn: Die Daten von heute können den Controlling-Beauftragten in fünf Jahren von großem Nutzen sein – wenn eine relevante und konsistente Menge davon existiert.

    Eine dritte Komponente in der Datenerfassung und -auswertung ist die Darstellung. Ohne eine geeignete Visualisierung, fällt die Interpretation meist schwer oder ist sogar unmöglich. Daher der nächste Trend: Leistungsstarke Engines, die die Daten sowohl direkt aus ihren Quellen beziehen als auch grafisch und schriftlich aufbereiten können. Dabei zählen heute immer mehr auch mobile Lösungen, die Daten zu jeder Zeit und von jedem Ort auf der Welt aus abrufbar machen.

    Der Controlling-Baukasten: Finden der persönlichen Tools

    Die Bandbreite an Möglichkeiten im Controlling ist groß. Deshalb ist es für Unternehmen dringlicher denn je, sich einen eigenen Baukasten an Controlling- und Software-Tools zurechtzuschneidern. Dabei sollten sich Verantwortliche nicht ausschließlich auf eine Software oder ein Tool verlassen: Das birgt die Gefahr einer einseitigen Sichtweise auf die jeweiligen Daten und eine entsprechend limitierte Interpretation. In einer vielseitig vernetzten Welt ist dies keine ausreichende Grundlage für eine Unternehmenssteuerung mehr.

    Nach dem Controlling ist vor der Planung

    In wirtschaftlich ruhigen Zeiten setzen viele Unternehmen auf die statische Planung, da sich diese durch einen vergleichsweise geringen Arbeitsaufwand auszeichnet. In der auch 2022 unsicheren und bewegten Wirtschaftslage bewährt sich hingegen die Planung mithilfe des rollierenden Forecasts: Hierbei planen Controller für wenige Monate im Voraus und passen ihre Berechnung immer wieder an. Außerdem wird zunehmend mit verschiedenen Szenarien gearbeitet. Das rüstet für viele Fälle und ermöglicht gesteigerte Flexibilität.

    Abschließend noch das Thema Kennzahlen: In pandemischen Zeiten steht der Cashflow als wichtigster Indikator weiter im Vordergrund. Um jederzeit liquide und nicht von langen Zahlungszielen abhängig zu sein, empfiehlt sich der Finanzierungsansatz Factoring. Damit gewinnt das Controlling ein weiteres Tool, um den Betrieb funktionstüchtig und agil zu halten.

     

     

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    Der Blog-Artikel wurde geschrieben von

    Wolfgang Roell

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