Finanzblog

Wie finde ich den richtigen Finanzierungspartner?

16. September 2021 4 Minuten Lesezeit

Inhaltsverzeichnis

    Nur wer sich im Vorfeld genau mit den Konditionen eines Factoring-Anbieters auseinandersetzt und sich einen guten Überblick verschafft, findet langfristig die beste Lösung.

    • Auf dem Markt gibt es mittlerweile zahlreiche Factoring-Anbieter. Für Personaldienstleister bietet diese Form der Finanzierung eine hohe Sicherheit, gepaart mit einem geringen administrativen Aufwand. Doch dazu muss erst der richtige Partner gefunden werden.
    • Wie treffen Personaldienstleister die richtige Wahl – und welche Details sollten sie im Blick haben, um böse Überraschungen nach dem Vertragsabschluss zu vermeiden?
    • Wolfgang Roell, Leiter Marketing und Vertrieb bei EKF Finanz Frankfurt, hat die Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um die Wahl des Factoring-Partners.

    Wer sich schon einmal mit dem Thema Factoring beschäftigt hat, weiß, dass es mittlerweile zahlreiche Anbieter auf dem Markt gibt. Ihre Angebote weisen inhaltlich jedoch vielfältige Unterschiede auf, sodass den Interessenten das Vergleichen oftmals schwerfällt. Zudem ist es sinnvoll, einen Partner zu suchen, der über eine entsprechende Expertise in der Personaldienstleistungsbranche verfügt. Wie können Unternehmen sich einen guten Überblick verschaffen, um letztendlich die richtige Entscheidung zu treffen?

    Die wichtigsten Komponenten in Kürze

    Klassisch hat Factoring drei Kostenkomponenten:

    • Die Factoring-Gebühr fällt für die Absicherung und das Handling der Forderungen an, beispielsweise für die Debitorenbuchhaltung, das Mahn- und das Inkassowesen.
    • Die Limitprüfgebühr entsteht für das Einholen der Limite beim Rückversicherer.
    • Der Zins für die Bevorschussung der Forderungen ist die dritte wichtige Kostenkomponente.

    Was ist, wenn der Factoring-Anbieter weitere Kosten berechnet, etwa Einrichtungsgebühren, Gebühren für Außenprüfungen, Bankspesen, gesonderte Kosten für Mahn- oder Inkassoaktivitäten etc.? Generell gilt: Solche Kosten sollten nicht anfallen – und falls doch, dann müssen sie genauestens hinterfragt werden, da sie in ihrer Höhe meist unbestimmt sind.

    Zudem führen seriöse Anbieter alle Kosten bereits im Angebot auf, ebenso die wesentlichen Vertragsbestandteile wie Vertragslaufzeit und Kündigungsfrist. So hat der Interessent direkt die wichtigsten Fakten parat und kann diese mit anderen Anbietern vergleichen.

    Abstand nehmen sollte man von Anbietern, die nicht alle Kosten aufführen oder auf die AGB beziehungsweise auf Preisblätter im Internet verweisen. Hier kann es zu bösen Überraschungen kommen.

    Wer sich unsicher ist, sollte sich schriftlich bestätigen lassen, dass nur die Kosten entstehen, die auch im Angebot aufgeführt sind. Seriöse Anbieter werden hiermit kein Problem haben.

     

    Dem Factoring-Partner vertraut man sensible Kundendaten an und er pflegt direkten Kontakt zu den Kunden. So sollte diese Dreiecksbeziehung als langfristige Partnerschaft angelegt sein.“

     

    Wolfgang Roell

     

    Vertrauen übertrumpft den Preis

    Im Zweifelsfall ist die Empfehlung eines Geschäftspartners, der positive Erfahrungen mit einem Anbieter gemacht hat, wichtiger als der Preis. Denn als Unternehmen geht man eine Beziehung mit einem Finanzdienstleister für einen Zeitraum von in der Regel ein bis zwei Jahren ein. Hinzu kommt, dass hier ein sensibler Bereich betroffen ist: die Kunden des Unternehmens. Deshalb ist das Vertrauen in einer solchen Vertragsbeziehung viel wichtiger als lediglich der Preis.

    Wichtig für die langfristige Planung: die Bonität

    Ein weiterer Aspekt ist die Bonität des Finanzierungspartners. Diese sollte man sich im Vorfeld genau ansehen, wenn man den Partner nicht jährlich wechseln möchte. Schließlich vertraut man ihm sensible Kundendaten an und er pflegt auch direkten Kontakt zu den Kunden. So sollte diese Dreiecksbeziehung als langfristige Partnerschaft angelegt sein. Außerdem verlässt man sich auch auf die Liquidität, die durch den neu gewonnenen Finanzierungspartner fließt. Ein kurzfristiger Ausfall kann daher zu ernsthaften Problemen führen.

    Fazit

    Zusammenfassend lässt sich sagen: Der richtige Factoring-Partner für Personaldienstleister besitzt die notwendige Seriosität, verfügt über fundiertes Know-how sowie Branchenkenntnisse – und die Chemie sollte stimmen. Dann hat man das Factoring-Unternehmen gefunden, mit dem man mittel- und langfristig zusammenarbeiten kann. Der Preis ist sicher nicht unwichtig, angesichts der vorgenannten Faktoren aber doch eher von untergeordneter Bedeutung.

    Ihr Ansprechpartner bei der EKF Finanz Frankfurt GmbH:
    Herr Wolfgang Roell
    Tel.: 0 61 22 – 998 – 124
    E-Mail: ed.trufknarf-fkeobfsctd-362bd4@lleor.gnagflow
    Internet: www.ekf-frankfurt.de

    Ihr persönliches Angebot

    Wir beraten Sie gerne zu Ihren Möglichkeiten

    Der Blog-Artikel wurde geschrieben von

    Wolfgang Roell

    Marketing und Vertrieb

    Die neuesten Beiträge von EKF Factoring

    Factoring

    Finanzblog

    Flüssig nicht nur im Fass: wie Factoring Weingütern helfen kann
    10. März 2026 3 Minuten Lesezeit
    Der deutsche Weinbau steht unter Druck. Trotz hervorragender Qualität des Jahrgangs 2025 kämpfen viele Betriebe wirtschaftlich ums Überleben. Sinkender Konsum, steigende Kosten und strukturelle Veränderungen stellen Winzer vor existenzielle Probleme. […]

    Factoring

    Was bedeutet die anhaltende wirtschaftliche Spannung 2026 für das Factoring?
    26. Februar 2026 3 Minuten Lesezeit
    Die wirtschaftliche Lage bleibt anno 2026 fordernd. Zwar sehen manche Beobachter Anzeichen einer vorsichtigen Stabilisierung, doch diese sind fragil. Geopolitische Unsicherheiten, Rekordinsolvenzen und eine restriktive Kreditvergabe prägen weiterhin den Alltag […]

    Factoring

    Factoring im Marketing: Mittel für das Projektgeschäft sichern
    18. Februar 2026 3 Minuten Lesezeit
    Mehrere Projekte laufen parallel, Fotografen und Gestalter müssen bezahlt werden und Kunden begleichen ihre Rechnungen am liebsten erst nach 60 oder gar 90 Tagen? Willkommen im Alltag vieler Marketing-Agenturen. Natürlich […]
    Zurück zur Übersicht